Manuelle vs. automatische Handelssysteme – was leisten Trading-Systeme für Anleger und Investoren?

Manuelle vs. automatische Handelssysteme – was leisten Trading-Systeme für Anleger und Investoren?

Auf diesem Portal finden Sie, das wissen Sie als regelmäßige/r Leserin und Leser selbstredend nur allzu gut, viele Ratgeber und Erklärungen rund um den Handel mit Devisen, börsengehandelten Fonds (ETFs) und anderen Finanzprodukten bzw. Anlageklassen. Dazu gehören auch Tipps zu Handelsstrategien, Dividendenleistungen sowie Empfehlungen zum Einrichten eines Sparplans. Dabei ist es ebenso wichtig zu hinterfragen, ob Sie im Handelsalltag ausschließlich manuell, als gewissermaßen von Hand Positionen eröffnen und schließen möchten. Anbieter automatischer Handelssysteme versprechen Ihnen, dass Programme deutlich bessere Resultate und damit höhere Gewinne ermöglichen. Grund genug, die Frage zu stellen, wie manuelle und automatische Handelssysteme im Vergleich miteinander abschneiden. Vor allem Daytrader, die in kurzen Zeiträumen viele Transaktionen über Handelsplattformen abwickeln, wissen die Vorzüge des automatisierten Handels oft zu schätzen.

Aber wie leistungsstark ist Trading-Software wirklich? Dabei spielen auch mögliche Kosten eine wichtige Rolle. Und noch etwas werden Sie bei der Analyse manueller und automatischer Handelssysteme erkennen. Als Händler können Sie durchaus auch auf eine Mischung beider Varianten setzen. Zudem gibt es am Markt sogenannte halbautomatische Systeme, bei denen generell beide Ansätze in enger Verbindung zum Einsatz kommen. Ein wichtiger Punkt zum Automatik-Trading soll gleich zu Beginn zur Sprache kommen. Es geht um mögliche Gefahren und Missbrauchsrisiken.



Kann ich mich bei automatischen Handelssystemen auf technische Sicherheit verlassen?

Wann immer Software oder Plattformen von Dienstleistern beworben wird, stellt sich nicht nur Anfängern beim Handel mit Aktien, Differenzkontrakten, Devisen und anderen Klassen die Frage; Sind die Programme und Portalleistungen wirklich sicher? Und in der Tat gab und gibt es von Zeit zu Zeit Berichte über Betrug. Dies gilt insbesondere für Angebote aus dem Bereich Robot-Trading. Viele Medien berichteten in der Vergangenheit über Betrug und Datenmissbrauch. Auch Schnellballsysteme waren immer wieder Thema. Hierzu sei gesagt: Schwarze Schafe gibt es überall, wo viel Geld verdient und investiert wird. Bei der Gegenüberstellung „Manuelle vs. automatische Handelssysteme“ ist genau dies am globalen Markt der Fall. Wenn Sie sich auf seriöse Anbieter verlassen, ist generell für Sicherheit gesorgt. So können Sie sich in Ruhe im ersten Schritt mit den Systemen befassen und alle Funktionen und Extras kennenlernen.

Beim rein manuellen Handel über Broker müssen Sie fraglos ebenfalls auf Hinweise auf die Seriosität achten. Eine staatliche Regulierung kann ein Indiz für den sicheren Handel sein. Bekannte Unternehmen als Betreiber von Plattformen und Tradingsystemen sind ebenfalls ein Indiz dafür, dass Sie verlässliche Partner für den Handel im Automatik-Modus gefunden haben.

Vertrauen Sie ständig auf eine feste Handelsstrategie oder agieren Sie flexibel?

In Ratgebern wird oft und gerne über den vermeintlichen Segen des automatischen Tradings diskutiert. Für manchen Händler steht fest: Nur, wenn ich alle Parameter bei Transaktionen immer wieder selbst – also manuell – einstelle, kann ich meine aktuelle Strategie beim Handel zuverlässig in die Tat umsetzen. Mitunter werden automatische Handelssysteme von traditionell vorgehenden Investoren und Anlegern gar als eine Art „Fluch“ der modernen Finanzwelt bezeichnet. Diese Einschätzung greift fraglos zu kurz. Dies zeigt sich sehr schnell, wenn Sie sich etwas eingehender mit der Thematik und den Vorzügen automatischer Systeme befassen. Ein wichtiges Stichwort bei der Bewertung lautet „emotionslos“. Was im normalen Leben vielleicht negativ klingt, kann beim Traden nur von Vorteil sein. Bauchgefühl und allzu große Emotionen sind beim Spekulieren in aller Regel keine guten Berater. Auto-Trading setzt genau hier an und kann in verschiedenen Situationen zielführend sein:

  • Situation 1: Sie verfolgen im Handel üblicherweise eine feste Strategie
  • Situation 2: Sie möchten Ihre Trading-Vorgaben gelegentlich in Teilen anpassen
  • Situation 3: Ihnen fehlt die Zeit, um ständig neue Positionen „von Hand“ zu eröffnen/schließen

In allen drei Fällen kann automatisiertes Handel hilfreich sein. Insbesondere, weil Sie so die erwähnten Emotionen ausschließen. Sie sparen viel Zeit und können Systeme ungestört anhand Ihrer Parameter Entscheidungen fällen lassen.

Übrigens:
Nicht nur Profis setzen auf Handelssysteme. Die Zahl der privaten Trader, die automatisch handeln, steigt ebenfalls seit Jahren konstant!

Gerade der Aspekt des Ungestörten sollte in diesem Zusammenhang nicht unterschätzt werden. Weiterhin können Händlerinnen und Händler, die privat investieren/handeln auch zu Zeiten aktiv sein, zu denen sie sonst berufsbedingt nicht manuelle Transaktionen ausführen könnten. Broker und andere Handelsanbieter haben die steigende Nachfrage nach Auto-Trading-Angeboten erkannt. Immer mehr Betreiber unterstützen Sie mit eigenen Leistungen aus diesem Bereich.

Was versteht man unter automatischem Trading denn eigentlich?

Automatisches TradingAn diesem Punkt möchten wir zunächst mit einem beliebten Missverständnis aufräumen. Der Begriff „automatisch“ wird von vielen Laien oft falsch gedeutet. Als Nutzer eines automatisierten Handelssystems als Alternative zum manuellen Trading haben Sie weiterhin die volle Kontrolle. Beim automatischen Trading werden vielmehr Aufträge für Käufe und Verkäufe elektronisch an einen Broker weitergeleitet – oder an eine Börse, sofern Sie den direkten Handelsweg bevorzugen. Die Weiterleitung Orders erfolgt auf Basis eines Algorithmus. Dieser ermittelt ständig anhand Ihrer eingestellten Daten mögliche Chance und analysiert für Sie die Marktlage. Für die automatisierten Trades können Sie je nach System verschiedene „Basics“ vorgeben, die als Handelssignale die Grundlage sind.

Dafür können diese Daten zum Einsatz kommen:

  • der Zeitpunkt für den Handel
  • die gewünschte Stückzahl/Zahl der Anteile eines Vermögenswertes
  • die Kursrichtung → Ein- und Ausstieg bei steigenden/sinkenden Kursen
  • die Verweildauer am jeweiligen Markt

Die automatische Suche nach sinkenden Kursen kann zwei Gründe haben. Zum einen möchten Sie beim Aktienkauf vermutlich bei Erreichen eines bestimmten Kurses einsteigen. Zudem spekulieren viele Trader mit Produkten wie Differenzkontrakten (CFDs) oder binären Optionen. In diesen Bereichen können durch gezielte „Wetten“ auf fallende Kurse hohe Erträge – bei hohem Risiko allerdings – realisiert werden. Sobald einzelne Produkte oder Märkte eine zu Ihren Signalen passende Richtung aufweisen, wird das System tätig. Sie selbst müssen also nicht ständig am PC oder mobilen Endgerät nach Gelegenheiten für manuelles Trading Ausschau halten. Das System funktioniert nur, wenn Sie alle wesentliche Orderdetails im Vorhinein definiert haben. Neben Positionsgrößen spielen zudem andere Aspekte wie etwa Orderarten (Stop-Loss, Limit-Orders, etc.) eine zentrale Rolle innerhalb automatischer Handelssysteme.

Anwender entscheiden über den Erfolg der Handelssysteme

Hier erkennen Sie unter anderem, dass Systeme nur so gut arbeiten können, wie die auszuführenden Transaktionen von Anwendern der Programme vorbereitet wurden. Kurzum: Die Frage „Was leisten automatische Handelssysteme?“ lässt sich nur Blick auf die Vorbereitung beantworten. Natürlich sind Handelssysteme zur Anwendung der Technischen (oder auch Fundamentalen) Analyse unterschiedlich leistungsstark und gut ausgestattet, wenn es um die Auswahl möglicher Indikatoren, Orderarten oder handelbare Werte geht. Vor allem sind es aber Ihre Ziele und Wünsche an die Bestandteile einzelner Orders, die am Ende mit Blick auf Ihren Handelserfolg den Ausschlag geben werden. Testberichte und Bewertungen anderer Nutzer der am Markt beworbenen Systeme können Ihnen bei der Einschätzung zur Qualität helfen. Dies gilt auch und gerade hinsichtlich möglicher Kosten die Nutzung der Systeme. Denn wie schon erwähnt gibt es nicht nur kostenlose Formate; einige Systementwickler und -anbieter erheben einmalige oder wiederkehrende Gebühren.

Achtung:
Selbst, wenn Sie keine Gebühren zahlen, sind Ihre übermittelten persönlichen Daten im Rahmen der Registrierung für die Unternehmen durchaus wirtschaftlich interessant. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen sollten Sie genaue Hinweise dazu finden, ob Ihre Daten eventuell vermarktet werden.

Verwendete Geräte müssen mit Systemen arbeiten können

Generell gilt, dass Sie nur automatisch handeln können, wenn Sie auch eine Software nutzen. Dabei gibt es einige Programme, die fester Bestandteil der Plattformen von Brokern sind. Andere Modelle verlangen eine ergänzende Installation einer Software auf Ihrem System – wahlweise auf dem stationären PC/MAC oder auf einem mobilen Endgerät wie dem Smartphone oder Tablet PC. Ihre Aufgabe vor dem Erwerb oder dem kostenlosen Download: Stellen Sie sicher, dass Ihre Geräte die technischen Anforderungen erfüllen. Andernfalls kann es schlimmstenfalls sogar zu Problemen bei der Ausführung Ihrer Orders kommen. Passen System und Gerät zueinander, scannen die automatisierten Handelsprogramme ständig Märkte oder die Kurse Ihre bevorzugten Vermögenswerte (Assets) mit Blick auf mögliche Handelschancen ab. Grundlage sind dabei wie gesagt stets die Eigenschaften, die Sie als Händler selbst zuvor definiert haben. Bei vielen Programmen können Sie bereits aus einer Vielzahl verfügbarer Signale (Indikatoren) die zu Ihren Zielen passenden auswählen.

Sind die Rahmenbedingungen erfüllt, werden anhand der Parameter Positionen eröffnet oder geschlossen. Ihre einzige – durchaus schwerwiegende Entscheidung – ist dabei die Festlegung aller wichtigen Kriterien für zukünftige Orders. Der größte Teil der Handelsarbeit liegt also trotzdem bei Ihnen. Das automatisierte Trading erledigt dann den Rest.

Wichtig zu wissen:
Damit Sie Ihre Handelsstrategie in die Tat umsetzen lassen können, sind Sie Dank der automatischen Handelssysteme nicht auf spezielle Kenntnisse gängiger Programmiersprachen angewiesen!

Die Systeme sind sozusagen „ausprogrammiert“, sodass Sie lediglich Entscheidungen hinsichtlich der für Sie wesentlichen Parameter treffen müssen. Alles, was Sie tun müssen ist, sich für eine Automatik-Software zu entscheiden, die zu Ihrem Anlage- und Spekulationshorizont passt. Und natürlich zu dem Budget, dass Sie für Programme auszugeben bereit sind.

Automatische Tradingsysteme bieten Ihnen viele Hilfsmittel

Automatische TradingsystemeAbseits der Auswahl der Handelswerte und der Orderarten können Sie bei vielen Software-Varianten Widerstands- und/oder Unterstützungslinien vorgehen sowie in Kursdiagrammen (Charts) verschiedene Kursformationen vorgeben. Durch die linearen Parameter gelingt es der Handelssoftware dann, Kursentwicklungen zu Ihren Gunsten zu überwachen. Während das Programm auf Basis der Daten Käufe oder Verkäufe tätigt, können Sie sich in Ruhe anderen Dingen widmen. Handelt es sich um halbautomatische Systeme? Dann können bzw. müssen Sie den Ein- oder Ausstieg aus Orders selbst bestätigen. Doch auch, wenn ein vollautomatisches System für Sie arbeitet, sind Sie regelmäßig involviert. Zwar nutzt das Programm historische Daten zur Evaluierung von Transaktionen.

Sie sollten dennoch immer wieder die Performance hinterfragen. Trader tun gut daran, Marktbedingungen selbst im Blick zu behalten und Anpassungen an Ihre Strategien vorzunehmen. Sie können ganz bequem zwischenzeitlich nach der Überwachung Ihrer Handelssignale Korrekturen durchführen.

Welche Vorteile bietet automatisches Trading mit System?

Automatisierte Handelssysteme zeichnen sich durch mehrere Vorzüge aus. Dass Sie sich manuelle Eingaben ersparen können und Ihre Orders dadurch besonders schnell platziert werden, ist ein auffälliger Vorteil. Die Folge nämlich sind kürzere Zeitintervalle beim Handel. Ideal ist dies unter anderem für sogenannte Daytrader, die innerhalb eines Handelstages oft viele Positionen eröffnen und schließen möchten. Sie können automatisiert auch die Zahl Ihrer Transaktionen deutlich erhöhen im direkten Vergleich zum manuellen Handeln. Der Automatikhandel ist zudem wegen des Wegfalls „menschlicher Kapazitäten“ vorteilhaft. Sie selbst haben als Händler zwangsläufig einen – sozusagen – begrenzten Horizont. Systeme hingegen arbeiten schnell und können mehrere Orders parallel verarbeiten und ausführen. Die Analyse gelingt so ebenfalls zügiger. Punkt 3: Sie können handeln, ohne selbst vor dem Monitor sitzen zu müssen. So spricht nichts gegen lukrative Trading-Nebeneinkünfte.

Besonders deutlich wird, dass automatisches Trading ohne die besagte Gefühlskomponente auskommt. Systeme machen schlicht keine Fehler und funktionieren emotionslos. Wobei dies durchaus auch zum Problem werden kann. Möglicherweise hätten Sie sich manuell früher aus Positionen verabschiedet, während Ihr Automatiksystem immer wieder die vorgegebenen Parameter zugrundelegt – ungeachtet etwaiger Misserfolge und Verluste. Zu den positiven Eigenschaften automatisierten Tradings gehört weiterhin die lückenlose Buchführung. Systeme speichern immer und unter allen Umstände getätigte Orders im Logbuch. Dies gilt auch für Ihr „Logbuch“, das zu jeder Zeit Einblicke die Dokumentation Ihrer Handelshistorie sicherstellt. Daraus gehen neben Erfolgen auch mögliche Unregelmäßigkeiten Ihrer Orderausführungen hervor. So können Sie Fehler im Handel direkt erkennen und nach der Analyse Änderungen vornehmen.

Mögliche Nachteile beim automatischen Trading

Selbst das beste Programm ist nicht zu 100 Prozent gegen Fehler geschützt. Auch Störungen technischer Art können innerhalb von Netzwerken und Servern auftreten. Fällt zeitweise der Strom aus oder treten anderweitige Störungen auf, kann dies zu Problemen führen. Allerdings: Dies gilt gleichermaßen für den manuellen Handel. Durch den Einsatz unterbrechungsfreier Stromversorgungen können Sie technische Komplikationen deutlich eingrenzen oder vollends ausschalten. Ein weiterer Störfaktor kann auch Ihre Mobilfunk- oder Internetverbindung sein. Durch leistungsstarke Anschlüsse und Tarife können Sie auch dieses Risiko merklich eingrenzen. Zuletzt können auch die von Ihnen ausgewählte Handelsplattformen, an denen Sie traden, zu einem Risikofaktor werden. Gemeint ist hier: Die Belieferung mit Kursdaten kann unterbrochen sein. Beispielsweise kann dies zu Zeiten mit besonders hoher Handelsfrequenz passieren. Durch verzögerte Kursstellung etwa können Signale für den Ein- und Ausstieg verspätet angezeigt werden. Auch können Orderausführungen im Ernstfall mit Verzug erfolgen.

Ein Restrisiko bleibt also immer. Dies betrifft auch im Einzelfall die Übermittlung Ihrer Daten, die Sie an Systeme übermitteln möchten. Achten Sie bei der Auswahl Ihres Programms darauf, dass Software möglichst schnell zuvor nicht verfügbare Kursdaten nachliefern kann. Durch Lücken in der Kurswiedergabe können ansonsten falsche Signale ausgegeben und entsprechend Fehlentscheidungen getroffen werden. Sinnvoll ist es in diesem Zusammenhang, dass vollautomatische Systeme für Ihren Handel nur auf Kursgeber zurückgreifen, die eine sogenannte Backfill-Möglichkeit zusichern. Sie greifen dann bei Problemen mit der „Kursversorgung“ auf andere Quellen für Daten zurück! Hilfreich ist der optionale Zugriff auf Alternativdaten beim Automatik-Trading übrigens generell. So gut und genau Programmierer allgemein auch arbeiten. Vollends können Programmierfehler nicht ausgeschlossen werden. Erfahrungsberichte anderer Systemnutzer und Testberichte helfen, dieses Risiko so gut es geht zu minimieren.

Wie kann ich Fehler automatischer Handelssysteme verhindern?

Manuelle HandelssystemeAnwender haben verschiedene Möglichkeiten, ihre eigenen Verluste infolge systematischer Fehler einzugrenzen. Dazu gehört unter anderem das Festlegen maximaler Gewinne oder Verluste für Handelstage. Nach Erreichen der Grenzwerte führen automatische Tradingsysteme dann schlicht keine weiteren Orders mehr in Ihrem Auftrag aus. Zugleich haben Sie die Chance, Grenzen für tägliche Ein- und Ausstiege zu definieren oder Ihr aktuelles Depot und die Systeme auf Basis der Stückzahlen abgleichen zu lassen. Bei vielen Systemen können Sie darüber hinaus Korrekturdetails installieren. Hier sind Signale der Art „Enter“, „Hold“, „Exit“, „Stop“ und ähnliche gemeint. Dabei greifen Hold-Signale nur dann, wenn es auch ein Enter-Signal gegeben hat. Ideal sind Handelssysteme mit automatischer Orderausführung, die Sie in regelmäßigen Abständen wahlweise per Mail oder SMS über den Status Ihres Depots sowie aktuelle Handelssignale informieren.

Das allgemeine Marktrisiko, das für jeden Teilnehmer gilt, lässt sich hingegen nur bedingt ausschließen. Indem Sie sich auf einen Markteinbruch vorbereiten und Vorkehrungen treffen, können Sie aber selbst dann auf Nummer sicher gehen. Am Ende ist die individuelle Risikobereitschaft – gerade mit Blick auf den Handel mit Hebelwirkung wie beim Trading von Binäroptionen oder Differenzkontrakten – hilfreich im Sinne der Risikobegrenzung. Indem Sie Ihr persönliches Depot/Portfolios ausreichend diversifizieren, also das Risiko auf verschiedene Assets verteilen, können Sie Ihr Verlustrisiko ebenfalls minimieren.

Fazit zu automatischen im Vergleich zu manuellen Handelssystemen:

Professionelles Trading mit automatisierten Systemen birgt grundsätzlich etliche Vorteile. Die Zeitersparnis ist hierbei nur ein Pluspunkt. Die wichtige Erkenntnis am Ende ist für viele Trader aber vor allem eines: Wer gleichzeitig automatisch und manuell handelt, kann mit seinen Orders in vielen Märkten besonders hohe Erträge generieren. Dabei greift am Ende gerade eine wichtige Erkenntnis. Beide Ansätze können zum Erfolg führen. Dabei können der manuelle und automatische Handel Hand in Hand gehen. Je aktiver Sie sind, desto eher stößt manuelles Trading an Grenzen. Wenn Sie sehr viele Trades ausführen möchten, ist der Automatikhandel oft besonders zielführend. Von Hand zu handeln, ist auch weiterhin möglich. Doch selbst Experten laufen im Alltag oft Gefahr, zu sehr auf Ihr Bauchgefühl zu hören. Durch die algorithmische Auswertung der automatischen Programme schließen Sie diesen Faktor aus. Computer realisieren unter Berücksichtigung Ihrer Ziele und Indikatoren selbst aufwendigste Handelsstrategien.

Und das, ohne sich von negativen Veränderungen der Kurse und sehr volatilen Marktphasen abschrecken zu lassen. Die Festlegung einer sinnvollen Strategie ist in beiden Fällen unverzichtbar. Handeln Sie automatisiert, können Sie die „Schlagzahl“ oder Orders jedenfalls massiv erhöhen. Auf die Fundamentalanalyse als Ergänzung zur vom System verfolgten Charttechnik müssen Sie dabei keines verzichten.