Wie viele Aktien am Anfang kaufen? Unser Ratgeber für Einsteiger 2021

Wie viele Aktien am Anfang kaufen? Unser Ratgeber für Einsteiger 2021

Die Frage, welche Aktien man am Anfang kaufen sollte stellt viele Einsteiger vor eine große Herausforderung. Denn zu Beginn geht es schließlich darum, Erfahrungen zu sammeln. Unsere Experten-Ratschläge sind hilfreich, um sinnvolle Entscheidungen zu fällen. Richtig ist: Am Anfang werden Anleger vermutlich Verluste hinnehmen müssen. Aus diesem Grund sollten Sie nie Geld in den Aktienhandel stecken, das Sie schon bald für andere Zwecke benötigen. Bei der Überlegung „Wie viel in Aktien investieren?“ gibt es also eine klare Antwort: So viele, wie Sie sich mit Ihrem verfügbaren und nicht anderweitig benötigen Kapital leisten können. Wobei Sie idealerweise nicht auf einen Schlag vom Gesamtkapital Wertpapiere erwerben. Wie viele Aktien Sie kaufen, ist letzten Endes eine Einzelfallentscheidung. Viele unerfahrene Händler steigen mit wenig Geld ein, um nicht zu viel Lehrgeld zahlen zu müssen.

Aktienhandel Tipps und Tricks, die für Einsteiger hilfreich sind:

  • Ein Demokonto ist für den Einsteiger das A und O. So lernen Sie das Börsengeschäft in der Praxis kennen → Stichwort: Aktienhandel lernen. Mit virtuellem Geld führen Sie Transaktionen unter realen Bedingungen durch und können erste Strategien erarbeiten. Diese sind überaus wichtig für Ihre zukünftigen lukrative Entscheidungen beim Aktienhandel.
  • Studieren und berücksichtigen Sie die Historie einzelner Aktienunternehmen und Kursverläufe vor dem Kauf.
  • Ermitteln Sie ein realistisches Budget: Geld, das Sie für den Lebensunterhalt benötigen, sollte Tabu sein.
  • Vermeiden Sie unter allen Umständen unüberlegte und voreilige Transaktionen.
  • Nutzen Sie Möglichkeiten zur Weiterbildung.

Aktuelle Informationen sind ausschlaggebend für den gewinnbringenden Aktienhandel. Achten Sie als Einsteiger darauf, zwar unterschiedliche Aktien zu kaufen. Stehen Sie am Anfang Ihrer Karriere, sollten Sie aber nicht nur danach schauen, welche Menge Wertpapiere Sie sich leisten können. Ganz gleich, wie viele Aktien Sie kaufen können: Sie sind keineswegs gezwungen, direkt das gesamte Kapital zu investieren!

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Wie viele Aktien am Anfang kaufen?

Eine wichtige Faustregel, die sich zu befolgen lohnt, lautet: Wer über wenig Geld verfügt, sollte lieber wenige Einsteiger Aktien kaufen. Sie verfügen über vergleichsweise viel Geld? Dann können Sie entsprechend mehr Aktien kaufen. Experten zufolge sollten Trader mit eher überschaubarem Kapital auf mindestens zwei und bis zu achten Aktien unterschiedlicher Unternehmen setzen. Wann Sie wie viel in Aktien investieren, ist also erst einmal eine monetäre Fragestellung. Aktienhandel Anfänger laufen Gefahr, den Überblick zu verlieren. Die Folgen können katastrophal sein. Sofern Sie über mehr als 5.000 Euro verfügen können, wie viele Aktien zu kaufen sich lohnt. Viele Insider sprechen bei einer solchen Ausgangssituation durchaus von zehn bis 20 verschiedenen Aktienwerten.



Wann ist die Zeit günstig für den Aktienkauf?

Wie viele Aktien am Anfang kaufenDer richtige Zeitpunkt für den Aktienkauf ist ein viel diskutiertes Thema. Und zwar in ähnlich ambitionierter Weise wie der Aspekte „wie viele Aktien am Anfang kaufen“. Wie immer gibt es verschiedene Standpunkte. Dabei spielen auch und gerade strategische Fragen eine zentrale Rolle. Viele Ratgeber sehen im Wochenstart den idealen Moment für einen Markteinstieg. Auch historisch handelt es sich um eine Art ungeschriebenes Gesetz. Übrigens ungeachtet dessen, ob Sie als Einsteiger Aktien kaufen oder bereits über Vorkenntnisse im Umfeld der Börse vorweisen können. Anfänger fragen aus gutem Grund: Aktien Anfang oder Ende der Woche kaufen? Wie so oft ist wie gesagt der Blick in die Vergangenheit ein gutes Hilfsmittel. Mit Blick auf den US-Index Dow Jones zeigten Statistiken bis zu den 1990er Jahren, dass der Montag seinen Ruf als schlechtester Börsenhandelstag durchaus zurecht. Andererseits gibt es viele Analysen, die Donnerstage und Freitage die „rote Laterne“ zuordnen.

Schlicht deshalb, weil viele Marktteilnehmer in dieser Wochenphase allmählich das Wochenende einläuten. Manch neuere Erhebung präsentiert die Zeit von Montag bis Mittwoch als günstige Zeit für den lukrativen Aktienhandel. Verabschiedet man sich von Wochentagen, gelten Wahljahre vielen Analysten als gute Jahre für gewinnbringende Aktivitäten am Aktienmarkt. Hier wiederum sind viele Experten der Meinung, der Januar gehöre zu den guten Börsenmonaten. Wie viele Aktien Sie am Anfang kaufen sollten, hängt also immer auch mit dem Zeitaspekt zusammen. Neben dem ersten Monat des Jahres gilt auch das späte Frühjahr als guter Zeitpunkt, während der Spätsommer (wohl auch wegen der weltweiten Ferienzeit) oftmals als nicht ideal beschrieben wird. Aus diesen Trends entwickelte sich vor langem auch die Quasi-Redewendung „Verkaufe Aktien im Mai und kehre dann der Börse danach vorerst den Rücken zu.“

Das große Aber:
Wie Ihnen niemand genau sagen kann, wie viele Aktien Sie am Anfang kaufen sollten, kann auch kein seriöser Experte präzise sagen, wann Sie am Anfang Aktien kaufen sollten. Wenngleich die Börse durchaus nach gewissen Regeln funktioniert, hat spätesten die Corona-Pandemie gezeigt, dass es keine Regel ohne Ausnahme gibt! Trotzdem sind Erfahrungswerte vieler Händler zum idealen Zeitrahmen eine erste gute Grundlage für Ihre Entscheidungen!

Diese Anhaltspunkte können den geeigneten Zeitpunkt des Handels aufzeigen!

Aktien Anfang oder Ende der Woche kaufenKriterien, anhand derer Sie einen Zeitpunkt für Aktien-Kauf und Verkauf finden können, sind:

  • Relevante Wirtschaftsindikatoren signalisieren künftige Kursentwicklungen. Inflationsraten, Ölpreisentwicklungen, Zentralbankentscheidungen, staatliche Maßnahmen sowie eine Reihe ähnlicher Aspekte sind hilfreich.
  • Nutzen Sie Technische Analyse in Verbindung mit der Fundamentalanalyse, um belastbare Daten zu erhalten. Die Technische Analyse (auch bekannt als Charttechnik) zeigt zurückliegende Kursentwicklungen auf. Die Fundamentalanalyse konzentriert sich auf die aktuelle Wertpapier-Situation. Extrem wichtig ist bei der Fundamentalanalyse beispielsweise das Kurs-Gewinn-Verhältnis einer Aktie. Welche Aktien man kaufen sollte, lässt sich auf Basis dieses Indikators ermitteln.

Wie viele Aktien kaufen und welche Aktien am Anfang kaufen? Für Kurzfrist-Anleger hat beides einen sehr hohen Stellenwert. Langfristig vorgehende Aktienanleger (nomen est omen) verwahren Aktien dauerhaft und kümmern sich mitunter monatelang nicht um Kursverläufe. Ob es sinnvoller ist, Aktien am Anfang zu kaufen oder lieber später, ist für den langfristigen Einsatz nicht allzu relevant. Für Einsteiger wie professionelle Trader ist es ungleich bedeutsamer, „stabile“ Aktien langfristig zu verwahren. Der Zeitpunkt des Handels ist für den kurzfristigen Aktienhandel indes interessanter. Bevor Sie am Anfang Aktien kaufen, sollten Sie sich die folgenden Kriterien vor Augen führen:

  • Im ersten Schritt müssen Sie für den Handel Ihr Wertpapierdepot anlegen.
  • Spätestens nach der Depoteröffnung sollten Sie sich als Trader über Ihre Risikobereitschaft im Klaren sein. Dazu gehört auch die Überlegung, welche Rendite Sie anstreben.
  • Ins Wertpapierdepot gehören nur jene Aktien, die zu Ihrer Anlagestrategie passen.
  • Unverzichtbar ist zudem die Aktienstreuung. Investieren Sie Ihr Budget nicht komplett in die Aktie eines Unternehmens.
  • Behalten Sie die Wertentwicklung im Blick. Profitieren Sie von Gewinnen, grenzen Sie Verluste ein. Dies sind die beiden Hauptaufgaben jedes Aktionärs!

Welche Aktien eignen sich für den Anfänger

Aktien für AnfängerViele Experten raten unerfahrenen Anlegern, DAX Aktien am Anfang zu kaufen. Nochmals der Hinweis: Wie viele Aktien zu kaufen sich lohnt, entscheidet Ihr Budget! DAX-Unternehmen gelten allgemein als solide und beständig. Immerhin stehen 30 gute und gesunde Unternehmen zur Verfügung, die für stabile Aktienkurse sorgen. Allerdings gab es in diesem Zusammenhang einmal einige Ausnahmen. Wie viele Aktien am Anfang kaufen, ist für den Einsteiger Dreh- und Angelpunkt der ersten börslichen Gehversuche. Wobei die Formulierung etwas irreführend sein kann. Stattdessen geht es eher um die Abwägung, wie viele Aktien eines Unternehmens Sie kaufen sollten. Hier spielt nochmals die Risikostreuung (Diversifikation) eine zentrale Rolle. Im Vordergrund steht die Marktkapitalisierung, bevor Transaktion in die Wege geleitet werden. Was genau aber ist die Marktkapitalisierung:

  • Marktkapitalisierung = Menge der in Umlauf befindlichen Aktien x Börsenkurs pro Aktie.

Für den Einsteiger ist es ratsam, gute Aktien am Anfang kaufen zu wollen. Doch wie sollte ich mein zur Verfügung stehendes Budget insgesamt verteilen? Auch hier gibt es einige sinnvolle Empfehlungen:

  • 25 bis 30 % des gesamten Vermögens sollten als liquide Mittel aufbewahrt werden,
  • 5 bis 10 % können in Sachwerte wie Gold angelegt werden,
  • der Tipp, 40 % des Kapitals in Immobilien zu investieren, ist für Kleinanleger eher irrelevant,
  • so bleiben ca. 30 % des Budgets übrig, als Einsteiger Aktien kaufen zu können

Das schlechteste Ergebnis betrug immerhin 2,3 %, der „normale“ Gewinn allerdings lag bei 8 %. Ein guter Ansatz: Dax-Aktien am Anfang kaufen und diese Wertpapiere länger im Depot halten. Die nachstehende Tabelle erläutert interessante Zahlen aus einer Statistik für DAX-Aktien:

Wie lange soll die die Aktien optimal aufbewahrt werden?Mittlere RenditeMindeste RenditeHöchste Rendite
5 Jahre7,1 %-9,4 %29,8 %
10 Jahre8,6 %-1,5 %16,5 %
15 Jahre8,4 %2,3 %15,4 %
20 Jahre8,4 %6,0 %15,2 %
35 Jahre8,9 %6,6 %9,8 %
40 Jahre. Die Zahlen sind für die Statistik interessant, für den Anleger recht lange Wartezeit8,3 %6,8 %9,2 %

AKTIEN KAUFEN – das sollten Sie beachten!

  • Eröffnen Sie ein Wertpapierdepot für den Aktienhandel.
  • Definieren Sie Anlageziele: Legen Sie Ihr Investitionsbudget fest. Treffen Sie zudem eine Entscheidung zur Risikobereitschaft und zu erhofften Renditen Ihrer Investments!
  • Stellen Sie Ihr Wertpapierdepot zusammen: Wählen Sie Aktien aus, die optimal zur Anlagestrategie passen!
  • Achten Sie auf die Risikostreuung! Setzen Sie niemals alles auf eine Karte
  • Beobachten Sie die Gewinnentwicklung Ihrer Aktien. So profitieren Sie von bestmöglichen Gewinnen & grenzen das Verlustrisiko ein!

DAX Aktien sind wie erwähnt Anlagen, die als sicher gelten. Bei dieser Kalkulation können Sie mit einem eher geringen Risiko rechnet. Denn die besagten 30 % sind nicht das gesamte Vermögen und bekanntlich spekuliert jeder Trader gern. Grundsätzlich sorgen Aktien für höhere Rendite als klassische Anlagemodelle wie etwa Tages- und Festgeldkonten. Werden Spekulationen vernünftig gehandhabt, ist eher nicht mit großen Problemen zu rechnen. 30 % des Vermögens können Sie also auch für gewagtere Aktiengeschäfte nutzen. Aktien am Anfang kaufen („wie viele Aktien kaufen“ ist hier die eng verwobene zweite Entscheidung), ist im Sinne der eigenen Altersabsicherung für den Einsteiger ideal. Jährliche Dividenden führen zu gewinnen, wenn Anleger Aktien unberührt im Depot liegen lässt. Wenn Sofern sich keine besorgniserregenden Kursänderungen abzeichnen, können Aktien sogar für Jahrzehnte gehalten werden.

Aktienverkäufe finden nur bei plötzlichen gravierenden Kursänderungen statt. Bei langfristigen Investments müssen Sie Kurse erfreulicherweise nicht täglich beobachten und analysieren. Monatliche Überlegungen zu einer möglichen Umschichtung sollten Sie dennoch in Betracht ziehen!

Lassen Sie immer und unter allen Umständen die Logik walten

Viele Experten verweisen darauf, dass gerade Anfänger auf „heiße Tipps“ hören und diese als Grundlage nutzen sollten, wenn sie Aktien am Anfang kaufen. Doch nicht jeder scheinbar gute Tipp ist hilfreich. Für Sie als Anfänger ist es sinnvoller, wenn Sie sich auf langfristige Investitionen mit Aktien beschränken, die solide Kennzahlen erkennen lassen und seit Jahrzehnten am Markt sind. Empfehlenswert sind Aktiengesellschaften, die in der Vergangenheit gute bis sehr wirtschaftliche Erfolge erzielten. Investitionen in unterschiedliche Unternehmen sind eine gute Wahl. Transaktionskosten gehören zur Kalkulation der mit dem Handel verbundenen Mehrkosten. Vergessen Sie bei aller Euphorie nicht, an Handelsgebühren zu denken. Es ist wichtig, Aufträge zu limitieren. Gemeint ist an dieser Stelle, einen Höchst- und Mindestkurs festzusetzen. Diese Daten definieren den Verkauf einer Aktie oder Halteoptionen.

Welche Aussagekraft hat der Kursverlauf einer Aktie?

Was besagt der KursverlaufWie unterscheiden Anfänger gute von weniger guten Aktien? Nun, der Kurs der Aktie informiert Trader sozusagen über den „Lebenslauf“ eines Unternehmens. Der Aktienkurs enthält alle wichtigen Informationen hinsichtlich der Erfolge und Misserfolge eines Aktienunternehmens. Der Chartverlauf zur Aktie enthüllt viele entscheidende Geheimnisse. Welche Aktien am Anfang kaufen?

  • Coca-Cola,
  • Nestle,
  • Siemens,
  • RWE
  • Fielmann,
  • Apple,
  • Amazon.

Dies sind nur einige große Namen, die Anfängern von Branchenkennern für den Einstieg ans Herz gelegt werden. Diese Konzerne werden wohl noch lange existieren und weiter profitabel wirtschaften. Interessant: Die Corona-Pandemie hat gerade den Wachstumsmärkten IT, Medizintechnik und Pharmazie einen regelrechten Boom eingebracht. Wer langfristig investiert, kann sich über Dividenden freuen → Aktien kaufen vor Dividendenzahlung. Wie viele Aktien kaufen und welche Aktien sollte man kaufen? Es sind gerade gesunde Unternehmen und ihre Aktien, die sich für Ihre ersten Investitionen anbieten. Die Rentabilität Ihrer Spekulationsgeschäfte aber fußt maßgeblich auf den Grundkenntnissen, über die

Sie unbedingt verfügen sollten:

  • Was sind Aktien, welche Daten sind zu Aktien bekannt?
  • Wie wird der Kauf einer Aktie abgewickelt?
  • Wie funktioniert die Analyse von Aktien und ihren Kursen?
  • Wie unterscheide ich gute von schlechten Aktien?
  • Wo und wie werden welche Aktien ge- und verkauft?

Neben diesem Fachwissen sollten Sie auch diese Punkte im Blick behalten:

  • Einsteiger müssen gut über das Börsengeschehen informiert sein,
  • Befassen Sie sich mit verschiedenen Analysen & Berichten,
  • Welche Aktien-Strategien sollte ich verfolgen?
  • Habe ich bereits eine Depoteröffnung durchlaufen?
  • Aktienhandel Einsteiger sollten sich kontinuierlich weiterbilden.

Kenntnisse in der Praxis werden durch ein Aktienhandel Demokonto erlangt. Ein solches Angebot unterbreiten Ihnen viele gute Broker. Vielfach können Sie Testaccounts und Musterdepots auch nutzen, ohne dass Sie zuvor bereits ein Handelskonto eingerichtet haben. Rubriken wie FAQ oder „Börsen ABC“ erklären Ihnen auf vielen Portalen wichtige Fachbegriffe, die Sie als Einsteiger unbekannt kennen sollten. So erfahren Sie nicht nur, welche Aktien Einsteiger kaufen sollten. Sie lernen auch von A bis Z, bei welchem vorliegenden Budget Sie wie viele Aktien am Anfang kaufen sollten, ohne unnötige hohe Risiken einzugehen! Ein Blick in ein solches Börsen ABC ist immer hilfreich. Was Ihre Anlageentscheidungen angeht: Es ist ratsam, zunächst lieber wenig zu investiert, um frühe schmerzliche Verluste so gering wie möglich zu halten.

Vermeiden Sie unbedingt typische Anfängerfehler

Aktien AnfängerfehlerBevor Sie in den Aktienhandel einsteigen, sollten Sie zwingend eine geeignete Anlagestrategie entwickelt bzw. festgelegt haben. Sie sollten also eine Vorstellung davon haben, welche Aktien man kaufen sollte – genauer gesagt: Sie. Plan- und kopflose Transaktionen sind niemals angemessen. Wenngleich Sie durchaus auch bei Entscheidungen aus dem Bauch heraus den einen oder anderen Erfolg verbuchen können. Denken Sie daran, zu Beginn gleich Stoppkurse zu setzen, bei deren Erreichen Broker in Ihrem Auftrag Positionen schließen. Hintergrund: Bei einem Stop-Loss werden Aktien automatisch verkauft, sobald vorher festgelegte Kurse erreicht wurden. Der Stoppkurs wird meist aktiviert, wenn die Aktie um 10 bis 25 % unter den aktuellen Marktpreis fällt. Allzu optimistische Aktientipps sollten Sie als Anfänger besser ignorieren. Besteht die Möglichkeit und reicht Ihr Budget, sollte Ihr Portfolio im eigenen Interesse zehn oder mehr unterschiedliche Aktien umfassen.

Einige Beispiele sollen der Erklärung dieses Sachverhalts dienen:

Variante 1:Herr Müller kauft eine Aktie für 3000 Euro. Die Aktie des Unternehmens XY fällt um 20 %. Herr Müller muss mit einem Verlust in Höhe von 600 Euro rechnen.
Variante 2:Herr Schneider kauft drei unterschiedliche Aktien für 3000 Euro zu gleichen Anteilen. Mit folgendem Ergebnis: Akte A fällt um 20 % und führt zu einem Verlust von 200 Euro bei 1.000 Euro Einsatz; Aktie B verbucht einen Kursanstieg von 10, führt also zu einem Gewinn von 100 Euro. Währenddessen verbucht das Depot bei Aktie C einen 20-prozentigen Gewinn, sodass der Gewinn hier bei 200 Euro liegt → Dank seiner Risikostreuung erreicht Herr Müller trotz seines Verlusts bei Aktie A unterm Strich ein Plus von 100Euro beim Einsatz von anfänglichen 3.000 Euro Einsatz.

Unser Fazit – so kaufen Sie am Anfang sinnvoll Aktien

Welche Aktien am Anfang kaufen? Und wie viele Aktien am Anfang kaufen? Viele Ratgeber sprechen von den sogenannten Blue Chips als gute Aktien für Händler, die Ihren Einstieg in den Aktienhandel planen. Der Terminus „Blue Chips“ bezeichnet vergleichsweise sichere Wertpapiere, die auf der anderen Seite aber auch eher geringe Kursschwankungen erkennen lassen. Trotzdem sind diese Werte zu Beginn ein guter Weg, um sich in die Materie einzuarbeiten. Zudem können Sie über die Dividendenstrategie gute Renditen erreichen. Risikobehaftete Wertpapiere des Aktienmarktes eignen sich eher nicht als Einsteiger Aktien. Wer früh hohe Verluste einfährt, verliert vermutlich schnell die Lust – und das Kapital, um dauerhaft erfolgreich zu investieren. In welche Aktien man investieren sollte, ist am Ende immer davon abhängig, wie schnell Sie Gewinne anstreben und wie risikobereit Sie als Aktionär in spe sind. Ein ebenso guter wie einfacher Weg, um als Einsteiger Aktien kaufen zu können, sind börsengehandelte Fonds – sogenannte ETFs.
Fondsanbieter dieser Marktsparte verteilen Anlagerisiken auf unterschiedliche Aktienwerte. In den vergangenen Jahren erzielten viele dieser „Exchange-traded Funds“ überdurchschnittlich hohe Gewinne im Auftrag ihrer Kunden. Verluste hingegen hielten sich vielfach in Grenzen. Fondsbetreiber übernehmen hier auch die Umschichtung, falls einzelne Aktien aus dem Portfolio kein ausreichend Gewinn- und Verlustverhältnis erreichen.