Euro Crash 2019 – So können sich Anleger davor schützen

Euro Crash 2019 – So können sich Anleger davor schützen

Die Frage, wann das Aus der europäischen Einheitswährung kommt, steht bereits seit 2008 im Raum. Die Schwächen der europäischen Bankensysteme und die stetig wachsenden Schulden der südeuropäischen Länder sind beim Euro-Crash zu berücksichtigen. Es ist ja nicht so, dass bereits erste Anzeichen bemerkbar sind, aber wenn es nun wirklich soweit kommt, möchte jeder Investor gewappnet sein. Anleger müssen jedoch flexibel bleiben. Im Börsenhandel und im Bereich Kapitalanlagen ist es sinnvoll, das Vermögen zu streuen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Aktien, Gold, Unternehmensanleihen, Immobilien usw.

Was passiert beim Euro-Crash? Nationale Währungen werden umgestellt, digitale Systeme für die neue Währung eingerichtet. Bargeld kommt eventuell wieder vermehrt in Umlauf. Bestehende Verträge oder Verbindlichkeiten werden neu aufgesetzt, annulliert oder umformuliert. Experten raten Investoren dazu, 10 % ihrer Investitionen in Gold anzulegen.



Wie können sich Anleger vor dem Zusammenbruch schützen?

Euro Crash was tunVor dem großen Euro-Crash können sich Anleger mit vernünftigen Investitionen schützen. Es ist sinnvoll, das anzulegende Kapital zu streuen:

  • In sichere Währungen investieren
  • Aktien bevorzugt aus der Schweiz und USA kaufen
  • Im Bereich Hebelpapiere auf „Euro Crash“ wetten
  • Kryptowährungen kaufen und gegebenenfalls im Wallet aufbewahren
  • Gold kaufen und aufbewahren

Gold ist schon seit Jahrhunderten eine sichere und wertbeständige Anlage.

Beeinflusst der Euro-Crash Schweizer Franken?

Euro Crash Schweizer FrankenDie Schweiz galt bezüglich Banken, Geldanlagen, usw. lange Zeit als das sicherste Land. In letzter Zeit hat sie jedoch ihr positives Image verloren. Viele Anleger vertrauen dem Schweizer Franken nicht mehr hundertprozentig. Daher bedenken Anleger bestenfalls, dass beim Euro-Crash der Schweizer Franken ebenfalls an Wert verlieren könnte. Bitcoins sind vielversprechender.

Der eventuell nahende Zusammenbruch – wann ist damit zu rechnen?

Die Meinungen gehen erheblich auseinander. Je mehr Staaten sich aus dem Staatenverbund zurückziehen, desto wahrscheinlicher ist der Crash. Die Bemühungen, das Fortbestehen des vereinten Europas zu halten, sollten bestehen bleiben. Das Ziel „vereintes Europa“ hat Priorität für die infrage kommenden Länder. Uneinigkeit führt unweigerlich zum gefürchteten Zusammenbruch. Ein spezieller Euro-Crash-Test ist nicht realisierbar, denn Vorhersagen zu diesem Thema sind vage und von politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen abhängig.

Euro-Crash in Italien

Italien ist ein wichtiges Land in der EU. Derzeit gibt es keine Wachstumsrate in Italien. Die Entwicklung der Schulden ist als negativ zu bewerten. Durch die in Italien herrschende Arbeitslosigkeit kann das Land seine Schulden wohl nie zurückzahlen. Einige Länder der EU sind in der gleichen Lage wie Italien, sodass auch der größte Optimist eventuell mit einer Auflösung des Euro rechnen muss. Italien und andere Länder konnten sich mit der eigenen Währung immer wieder sanieren, mit dem Einsatz des Euro gibt es diese Möglichkeit nicht mehr.

Was bewirkt der Euro-Crash im Bereich Immobilien

Euro Crash ImmobilienWelche Geldanlagen sind sicher, im Falle eines Euro-Crashs? Immobilien als „Betonanlagen“ sind grundsätzlich sichere Investitionen. Mietausfälle oder Beschädigungen an Immobilien sind von finanziellen Einbrüchen unabhängig. Allerdings ist es sinnvoll, sich darüber Gedanken zu machen, dass die Idee „Immobilien sind die Rettung“ nicht unbedingt im Falle einer Kreditaufnahme für Euro-Crash-Immobilien positiv ist. Die Bank kalkuliert im Falle eines Crashs den Kredit neu und könnte unter Umständen nicht berechnete Mehrkosten berechnen. Die Zinsberechnung kann für den Kunden nachteilig sein, ebenso wie die neue Ratenvereinbarung. Euro-Crash-Immobilien ja, aber nicht mithilfe eines Darlehens.

Was kann der Verbraucher tun

Die meisten Verbraucher sind Kleinanleger und können ihr Kapital in Form von Aktien, Investitionen in Kryptowährungen oder ähnliches schützen. Die Geldanlage in Sachwerten wie Gold ist grundsätzlich vorteilhaft. Erwähnenswerte Gewinne werden selbstverständlich nicht erzielt, aber die Geldanlage ist sicher, egal welche Währung gültig ist. Fremdwährungen und Aktien sichern das Vermögen ab, eine Garantie gibt es allerdings nicht.

Empfehlenswerte Euro-Crash-Aktie

Den Euro-Crash-Test haben einige Aktien bestanden; folgende Unternehmen überleben mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Euro-Crash:

Aktien DeutschlandAktien Ausland
adidas
Adidas
Coca Cola
Coca-Cola
Henkel
Henkel
P&G
Procter & Gamble
Beiersdorf
Beiersdorf
Walmart
Walmart
Frosta
Frosta
Johnson-Johnson
Johnson & Johnson
Lechwerke
Lechwerke
MC Donalds
McDonald’s Corp.

Die Aktien haben Krisen überwunden und schaffen das laut Expertenmeinungen auch zukünftig. Eine Euro-Crash-Aktie der genannten Unternehmen ist akzeptabel. Ausländische Aktien sind als Euro-Crash-Aktie durchaus in Erwägung zu ziehen.

Wann kommt der Euro-Crash?

Euro Crash wannDiese bange Frage kann kein Experte oder Analyst genau beantworten. Im Jahre 2018 waren viele Fachleute der Meinung, dass der Zusammenbruch 2019 erfolgen wird. Derzeit sieht es jedoch einigermaßen ruhig aus, sodass das Jahr 2019 wohl ruhig zu Ende geht. Was 2020 passiert, kann auch der beste Hellseher nicht mit Bestimmtheit voraussagen. Der Euro-Crash ist nicht nur von der Wirtschaft, sondern auch von der politischen Ausrichtung einiger Mitgliederstaaten abhängig. Deutschland profitiert von den niedrigen Zinsen; die deutsche staatliche Verschuldung muss nicht mehr mit Zinsen belastet werden. Das führte zu Ersparnissen in der deutschen Wirtschaft.

Wie macht sich der Euro-Crash in Deutschland bemerkbar

Der erste Schritt ist, dass Banken kein Bargeld am Schalter oder Automaten ausgeben; so wie in Griechenland und Zypern bereits geschehen. Lebensmittel und alltägliche Verbrauchsgüter werden knapp. Händler können ihre Waren nicht mehr profitabel verkaufen. Währungs-Ersatz waren in Krisenzeiten der Vergangenheit Alkohol, Zigaretten, Gold und Silber. Das Finanzsystem ist ein globales System. Die EU-Länder sind daher untereinander abhängig, sodass es den anderen Ländern schadet, wenn ein Land wirtschaftlich zusammenbricht. Der Aktienkäufer ist unabhängig von dieser Situation; er kauft Aktien, bevor die Kurse steigen und verkauft, bevor die Kurse fallen. Darüber hinaus legt der kluge Investor ein Teil seines Geldes in Sachwerten an.

Sachanlagen sind gute Anlagen

Typische Sachwerte sind Gold, Immobilien und Aktien. Schweizer Franken gehören ebenfalls zu diesem Bereich, allerdings sind hier Kursrisiken zu berücksichtigen. Gold, Silber und Edelsteine sind grundsätzlich weltweit wertvoll. Jeder Staat hat das Recht, zum Abbau der Staatsschulden auf Immobilien eine Sondersteuer zu realisieren. Daher ist zu überlegen, ob bei einem Euro-Crash Immobilien die gute Lösung sind. Aktien sind sicher, wenn diese von namhaften Unternehmen stammen.

Nicht nur der Normalverbraucher hat einen Notfallplan

Deutsche Konzerne bereiten sich auf einen möglichen Euro-Crash vor. Metro veröffentlichte, dass ein sogenannter Notfallplan in der „Schreibtischschublade“ liegt. Große Banken, Versicherungsgesellschaften und Unternehmen wie beispielsweise TUI führen in ihren Verträgen die Klausel „in Euro oder in der zum Zeitpunkt der Transaktion gültigen Währung“. Dieser Satz sagt aus, dass sich Fachleute mit diesem Thema seit längerer Zeit beschäftigen. Gerichtsstand ist explizit Deutschland. Siemens erwarb 2011 eine Banklizenz, um Geld in der EZB problemlos anlegen zu können. Bei einem Crash wird die deutsche Wirtschaft voraussichtlich um mindestens 10 % sinken. Autofahren entwickelt sich wegen der hohen Benzinpreise wohl zum Luxus. Die Krisenstaaten in Südeuropa kommen nicht in Schwung und prognostizieren keine positive Zukunft. Aktien aus der Schweiz und USA der Unternehmen Nestle und Coca-Cola sind selbstverständlich sinnvoll, denn der Euro ist komplett unabhängig vom Kursverlauf dieser Aktien. Ausländische Aktien verfügen über Vorteile, die dem Anleger nicht immer klar sind.

Gold ist die älteste Währung

Euro Crash TestSachwerte werden meist mit Gold gleichgesetzt. Gold ist selbstverständlich sicher im Falle eines Euro-Crashs. Der Goldpreis ist in den letzten Jahren ständig gestiegen. Es gab Zeiten, in denen der Kurs fast 1.900 US-Dollar pro Feinunze betrug. Auch wenn der Kurs bei 1.250 US-Dollar liegt, ist mit keinem endgültigen Verlust zu rechnen. Viele Anleger sehen Gold als Versicherung gesehen, falls Währungen einbrechen.

Fremdwährungen sichern das Eigenkapital

Euro Crash ItalienFremde Währungen oder Aktien außereuropäischer Unternehmen können optimale Lösungen sein. Schweizer Franken sind durchaus in Betracht zu ziehen, allerdings nur, wenn das Kapital gestreut wird. Es ist sinnvoll, ein Währungskonto über Schweizer Franken, US-Dollar oder auch kanadische Dollar zu führen. Ein Fremdwährungskonto können Interessenten bei einer deutschen Bank einrichten. Amerikanische und Schweizer Unternehmen sind empfehlenswert für den Investor, der Aktien kaufen will, um sich vor dem Euro-Crash zu schützen. Was nach einem eventuellen Crash kommt, ist schwer vorauszusehen. Was passiert mit Schulden, fragen sich viele Konsumenten. Durch den geschwächten Euro würden die Schulden reduziert und auch die Löhne und Gehälter fallen niedriger aus. Falls die Lebenskosten steigen, erweist sich die Schuldentilgung trotz reduzierter Schulden schwieriger. Wenn die Länder in wirtschaftlicher Hinsicht kooperieren, lässt sich ein Crash sogar abwenden. Wer sich auf sicherer Ebene begeben will, sollte sein Kapital krisenfest anlegen. Goldmünzen, Diamanten, unterschiedliche Edelsteine verfügen über feste Werte, die unabhängig von wirtschaftlichen oder politischen Krisen sind. Experten empfehlen die Streuung des Kapitals in Aktien, ETFs und Kryptowährungen.

Einzelheiten zum Währungskonto

Das Währungskonto verfügt über die gleichen Eigenschaften wie ein Tagesgeldkonto, das in einer fremden Währung geführt wird. Der Kontoinhaber kann jederzeit über sein Geld verfügen. Es ist jedoch auf die Sicherheit und gleichzeitig auf die mageren Zinsen hinzuweisen, die die Banken gewähren. Wenn der Euro fällt, sind Anlagen in Fremdwährungen empfehlenswert. Bei einer Aufwertung des Euro verliert der Investor, egal ob es sich um Franken, Dollar oder Pfund handelt. Die Sparte Fremdwährungen und Spekulationen ist wirklich nur für professionelle Trader gewinnbringend.

Vorbereitungen, falls es zum Crash kommt

Der Euro befindet sich in letzter Zeit den Medien zufolge auf dem Rückzug. Die Deutsche Bank notiert den tiefsten Wert seit ungefähr 20 Jahren. Diese Tatsache führt zu Marktbeobachtungen. Grundlage der Eurozone ist die solidarische Gemeinschaft. Das bedeutet, dass die wirtschaftlich starken Staaten die schwächeren Länder unterstützen. Für stabile Staaten wie Deutschland ist der Zinssatz niedriger, um einen Teil der Verschuldung, im Hinblick auf die gesamte Eurozone, abzubauen.

Fazit

Es ist noch nicht so weit und es sieht auch nicht so aus, als würde es in nächster Zeit zu einem Euro-Crash kommen. Aber eine hundertprozentige Garantie gibt es nicht. Was geschieht, wenn es tatsächlich zu einem Crash kommt? Die Fachleute empfehlen, wie grundsätzlich im Börsenhandel geraten wird, das gesamte Kapital nicht in einer Kategorie, wie Aktien von nur einem Unternehmen oder ausschließlich in einer Währung, anzulegen. Bei Sachwerten wie Gold kann durchaus das gesamte Vermögen angelegt werden, allerdings ist die Sicherheit zwar vorhanden, aber großartige Renditen und Gewinne sind natürlich nicht zu verzeichnen. Für Spekulanten sind Gold oder Silber nicht optimal. Der Immobilienkauf ist prinzipiell ein kluger Schachzug. Allerdings ist diese Lösung nur sinnvoll, wenn Investoren Immobilien kaufen, ohne einen Bankkredit aufzunehmen. Die Kapitaleinlage sollte so umfangreich sein, dass es möglich ist, Immobilien ohne Fremdgeld zu kaufen. Sollte es zu einem finanziellen Einbruch kommen, könnten die besehenden Kredite bei den Banken nachteilig berechnet werden. Niemand weiß im Voraus, ob es einen derartigen Crash geben wird. Es geht nicht darum, wann es zu einem Euro-Crash kommt, sondern darum, ob überhaupt mit so einem Ereignis zu rechnen ist.