Deutsche Forex Broker

Deutsche Forex Broker

Private Investoren, die am weltweiten Handel mit den Währungen fremder Länder teilnehmen möchten, müssen ein Handelskonto bei einem Forex Broker eröffnen. Während Banken, Staaten und internationale Industrieunternehmen den Devisenhandel direkt untereinander abwickeln, sind private Forex Händler auf einen Broker angewiesen, der die Käufe und Verkäufe für sie ausführt. Nachdem die weltweiten Devisenbörsen Ende der 1990er Jahre zum größten Teil geschlossen wurden, findet der Handel mit Fremdwährungen hauptsächlich auf elektronischem Weg statt. Daher haben sich zahlreiche Forex Broker am Markt etabliert, die auch privaten Händlern die Teilnahme am Forex Trading ermöglichen. Nachdem deutsche Anleger zunächst nur ein Handelskonto bei einem ausländischen Broker eröffnen konnten, kamen in den letzten Jahren auch einige deutsche Forex Broker dazu. Diese Broker mit Geschäftssitz in Deutschland bieten einheimischen Händlern einige Vorteile und mehr Sicherheit als ein ausländischer Anbieter. Daher lohnt es sich für deutsche Trader, nach einem deutschen Forex Broker zu suchen und dort ein Konto zu eröffnen.



Es gibt nur wenige deutsche Forex Broker

Deutsche Forex Broker vergleichen
Nachdem sich zunächst zahlreiche ausländische Forex Broker in Deutschland etabliert haben, gibt es mittlerweile auch einige deutsche Forex Broker. Deutsche Forex Broker sind unter anderem:

  • Direkt Anlage Bank (DAB Bank) mit Geschäftssitz in München
  • FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH mit Sitz in Ratingen bei Düsseldorf
  • S Broker AG & Co. KG mit Geschäftssitz in Wiesbaden
  • Varengold Bank AG mit Sitz in Hamburg
  • actior AG mit Geschäftssitz in Hamburg

Forex Händler sollten die Angebote der verschiedenen Broker genau miteinander vergleichen. Deutsche Forex Broker verfügen im Unterschied zu den ausländischen Anbietern häufig nur über ein eingeschränktes Angebot an Währungspaaren und Trading Tools.

Ausländische Broker mit einem deutschen Büro

Einige Broker mit Sitz im Ausland unterhalten ein deutsches Büro, um für ihre Kunden aus der BRD besser erreichbar zu sein. So ist zum Beispiel der Forex Broker Admiral Market in Großbritannien registriert. Der Kundenservice des Brokers ist für deutsche Kunden auch unter einer Adresse in Berlin zu erreichen. Der britische Broker CMC Markets unterhält sogar eine eigene Niederlassung in Frankfurt am Main. Auch ­Forex ­Capital ­Markets Limited (FXCM) ist mit einer Zweigniederlassung in Berlin vertreten. Der Broker ­GKFX ­Financial Services Ltd. betreibt eine Niederlassung in Frankfurt am Main. Einige ausländische Broker verfügen zwar nicht über eine Geschäftsadresse in Deutschland, sie sind für ihre deutschen Kunden aber über eine inländische Telefonnummer zu erreichen.

Warum der Geschäftssitz des Brokers wichtig ist

Aus Sicht der Anleger liegt der Vorteil eines deutschen Geschäftssitzes vor allem darin, dass deutsche Forex Broker durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überwacht werden. So können sich die Händler auf die ordnungsgemäße Geschäftsführung des Brokers verlassen. Auch wirtschaftliche Probleme eines Anbieters fallen dank der Meldepflichten und der laufenden Überwachung durch die BaFin schnell auf. Sollte ein deutscher Broker einmal insolvent werden, sind die Kundengelder über die Einlagensicherung der Bundesrepublik Deutschland bis zu einem Betrag von 100.000,00 Euro je Kontoinhaber abgesichert. Gibt es rechtliche Probleme, unterliegt der deutsche Broker der inländischen Gesetzgebung und auch der Gerichtsstand befindet sich in Deutschland. Das macht es für einen Forex Händler einfacher, gerichtlich gegen einen Broker vorzugehen, falls er berechtigte Ansprüche einklagen will.

So sicher ist Forex Trading

Deutscher Geschäftssitz des Brokers
Händler, die mit dem internationalen Devisenhandel Geld verdienen möchten, müssen sich bewusst sein, dass es sich um eine sehr risikoreiche Form der Geldanlage handelt. Durch den Einsatz von Hebeln kann mit einem geringen Kapitaleinsatz ein hoher Betrag gehandelt werden. Liegt der Händler mit seiner Einschätzung der Kursentwicklung richtig, kann er in kurzer Zeit viel Geld verdienen. Entwickeln sich die Devisenkurse jedoch in die falsche Richtung, ist nicht nur das eingesetzte Kapital verloren. In einigen Fällen kann der Broker auch verlangen, dass der Händler noch weiteres Geld auf sein Handelskonto einzahlt, um die Verluste auszugleichen. Daher ist es für die Händler entscheidend, dass sie ihrem Broker vertrauen können und dass er ihnen mit einem guten Kundensupport und verschiedenen Hilfestellungen zur Seite steht. Diese Unterstützung bieten nicht nur deutsche Forex Broker, sondern auch viele Broker mit einem Geschäftssitz im Ausland.

Bei Forex Brokern auf die Einlagensicherung achten

Da sich auf dem Handelskonto eines Forex Traders durch den Einsatz von Hebeln und bei einem günstigen Kursverlauf hohe Beträge befinden können, sollten die Händler sicherstellen, dass ihr Guthaben gegen eine Insolvenz des Brokers abgesichert ist. Falls es sich bei einem deutschen Broker um ein Kreditinstitut handelt, kommt zu der gesetzlichen Einlagensicherung häufig noch die Absicherung durch einen Bankenverband hinzu. So ist der deutsche Forex Broker S Broker Mitglied im Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe, wodurch die Kundeneinlagen in unbegrenzter Höhe abgesichert sind. Auch bei ausländischen Brokern mit Sitz innerhalb der Europäischen Union (EU) greift die gesetzliche Einlagensicherung mit einem Schutz von 100.000,00 Euro je Kontoinhaber. Befindet sich der Geschäftssitz des Brokers jedoch in Übersee, wie in den USA oder auf den Seychellen, sollten sich die Händler genau nach der geltenden Absicherung ihres Guthabens erkundigen.

Nicht nur deutsche Forex Broker bieten besten Service

Für Händler aus Deutschland ist es von Vorteil, wenn sie ihren Broker über eine deutsche Telefonnummer leicht erreichen können. Die Anrufe werden von Mitarbeitern des Brokers beantwortet, die Deutsch sprechen. Doch nicht nur deutsche Forex Broker bieten einen umfassenden Kundenservice an. Auch zahlreiche ausländische Broker bemühen sich sehr, stets für ihre Kunden erreichbar zu sein. Das gilt sowohl für den technischen Support als auch für alle Fragen rund um den internationalen Devisenhandel. Zu einem guten Service, den nicht nur deutsche Forex Broker, sondern jeder empfehlenswerte Broker bieten sollte, gehören:

  • ein Kundensupport, der auf verschiedenen Wegen erreichbar ist
  • Mitarbeiter, die mehrere Sprachen sprechen
  • eine gut aufgebaute Plattform, die selbsterklärend ist
  • ausführliche FAQs, die die wichtigsten Fragen beantworten
  • aktuelle wirtschaftliche und politische Informationen aus aller Welt
  • Webinare, Seminare und Tipps von erfolgreichen Händlern

Die Kontoeröffnung ist einfach

Kontoeröffnung beim Broker
Sowohl deutsche Forex Broker als auch internationale Anbieter ermöglichen den Händlern eine einfache Kontoeröffnung. Bei einigen Brokern kann sich der Händler über sein Facebook-Account oder über Google+ registrieren. Bei anderen Brokern müssen die persönlichen Daten und einige Angaben zum Einkommen, der Vermögenssituation und zu den bisherigen Handelserfahrungen eingegeben werden. Um ihre Kunden zu legitimieren, setzen deutsche Forex Broker das Postidentverfahren ein. Bei ausländischen Brokern reicht es in der Regel aus, wenn der Antragsteller eine beidseitige Kopie seines Ausweises sowie eine aktuelle Betriebskostenabrechnung, seinen letzten Steuerbescheid oder einen Kontoauszug von seinem Girokonto oder seiner Kreditkarte hochlädt. Nach Absenden des Kontoeröffnungsantrags erhält der Händler schon kurze Zeit später die Nachricht, dass das Konto eröffnet wurde. Nach Einzahlung der geforderten Mindestleistung kann der Forex Trader sofort mit dem internationalen Devisenhandel beginnen. Für die Einzahlung bieten die meisten Forex Broker die Auswahl zwischen einer Überweisung, einer Zahlung per Kreditkarte oder einer Einzahlung über ein Online-Bezahlsystem an.

Nicht nur deutsche Broker zahlen einen Bonus

Einige deutsche Forex Broker zahlen Neukunden einen Bonus, sobald das erste Handelskonto eröffnet wird. Doch auch ausländische Broker zeigen sich großzügig, wenn sich ein neuer Händler bei ihnen anmeldet. Auch für die Vermittlung eines Händlers erhalten bei manchen Brokern sowohl der Vermittler als auch der neue Kunde einen Bonus. Durch den Bonus kann der Forex Trader das Guthaben auf seinem Konto erheblich erhöhen­. Bei einigen Brokern handelt es sich bei der Bonuszahlung um einen festen Betrag. Deutsche Forex Broker bevorzugen hingegen eine prozentuale Erhöhung des eingezahlten Kapitals. Den Bonus dürfen die Händler in jedem Fall behalten und für den Kauf von Devisen einsetzen. Neben den Bonuszahlungen können Händler bei bestimmten Forex Brokern auch an internen Wettbewerben oder zeitlich begrenzten Werbeaktionen teilnehmen, um ihr Handelskapital zu erhöhen.

Das sollte ein guter Broker bieten

Sowohl deutsche Forex Broker als auch die internationalen Anbieter haben zahlreiche Hilfestellungen für die Händler im Programm. Einige Hilfetools sind kostenlos, während für andere Features eine Gebühr berechnet wird. Damit ein Forex Trader mit dem internationalen Devisenhandel Geld verdienen kann, sollte er die Angebote der verschiedenen Broker vergleichen. Zu den wichtigsten Hilfsmitteln für erfolgreiche Devisenhändler zählen:

  • verschiedene Charts mit den aktuellen Devisenkursen
  • Handel aus dem Chart heraus
  • unterschiedliche Handelswerkzeuge
  • Stop Loss-Order beziehungsweise Take Profit-Order

Trotz aller Hilfsmittel sollte sich jeder Forex Trader bewusst sein, dass bei dem Handel mit fremden Währungen finanzielle Verluste sehr wahrscheinlich sind. Daher darf zum Forex Trading nur Geld eingesetzt werden, das der Händler nicht in der nächsten Zeit für den Lebensunterhalt oder für eine wichtige Anschaffung benötigt.

Deutsche Broker bieten nicht alle Währungspaare an

Beim Forex Trading kauft der Händler eine Devise, während er gleichzeitig eine andere Währung verkauft. Aus diesem Grund werden die Devisenkurse immer paarweise angegeben. Die am meisten gehandelten Paare sind US-Dollar und Euro, (USD/EUR), Euro und britisches Pfund (EUR/GBP), australischer Dollar und US-Dollar (AUD/USD) sowie britisches Pfund und japanischer Yen (GBP/JPY). Neben diesen fünf meistgehandelten Währungen sind auch Kombinationen aller weiteren, am Weltmarkt gelisteten Devisen, denkbar. Dabei müssen die Händler aber beachten, dass deutsche Forex Broker in der Regel nur die gängigen Handelspaare im Angebot haben. Forex Trader, die auch exotische Währungen handeln möchten oder die auf ungewöhnliche Währungspaare Wert legen, werden eher bei einem internationalen Anbieter für den weltweiten Devisenhandel fündig.