Wie funktioniert der Hebeleffekt in der Finanzmarktspekulation?

Wie funktioniert der Hebeleffekt in der Finanzmarktspekulation?

Der Hebeleffekt ist ein grundlegender Mechanismus in der Finanzmarktspekulation. Sein Funktionieren ist dennoch nicht jedem Kunden klar. Gern wird dieser Begriff als Leverage-Effekt bezeichnet. Dieser Effekt ist für das Forex Trading enorm wichtig. Dabei werden durch kleine Veränderungen einer Variable große Effekte erzielt, die im Resultat großes Wachstum bedeuten können. Praktisch bedeutet dies, dass ein Optionsscheinkäufer nicht den vollen Wert in seiner Spekulation einsetzen möchte, als im direkten Handel angegeben ist. Der Basiswert des Kassamarktes wird von einem Forextrader hierbei nicht eingesetzt. Schwankungen im Bereich des Basiswertes, der tatsächlich gehandelt wird, fallen im Vergleich zum Kapitaleinsatz im Verhältnis extrem aus. Schwankungen im Kapitaleinsatz erweisen sich sogar als höher als Schwankungen im Basiswert des Marktes. Kluge Spekulanten versuchen oft, den Hebel so für sich zu nutzen, sodass dies einem gesunden Finanzmarkt schaden könnte. Eine Effizienzmarkthypothese besagt allerdings, dass reine Spekulationen ein Risikogeschäft sein können und dass diese meist von einer Nullsumme gekennzeichnet sind. Insbesondere für einen Handel mithilfe eines Hebels sollten Kursschwankungen im Auge behalten werden, um eventuelle Verluste eindämmen zu können.



Die Funktion des Hebeleffektes

Es gibt eine klare Formel, die für den Kunden beschreibt, wie solch ein Hebel zu berechnen ist. Hierfür gibt es Parameter, die herangezogen werden. Es gibt dafür eine vereinfachte Formel und eine neuere Formel, die komplexer gehalten ist. Eine einfache Formel kann aber bereits erklären, in welchem Verhältnis die Parameter zueinanderstehen. Sollten sich Trader unsicher sein, erklärt sogar die Börse selbst, wie diese Werte zueinanderstehen und wie Trader sich einen Vorgang vorstellen müssen. Eine Formel beschreibt dabei, wie sich die Werte Call und Put verhalten. Diese Begriffe bezeichnen mit einem Call die Kaufoption und mit einem Put die Verkaufsoption. Ein Risiko im Umgang mit dem Hebel sind Fehldeutungen, die an der Formulierung scheitern. Korrekt ausgedrückt bezeichnet der Hebel eine

  • Änderung des Kurses für den Optionsschein in Prozent,
  • mit einer Betrachtung dieses Wertes zu einem Zeitpunkt und
  • einer Veränderung des Basiswertes um 1%.

Noch einfacher ist ein Hebel so auszudrücken, dass dieser das Verhältnis eines aktuellen Kurses durch den aktuellen Optionswert mal einer Ratio nimmt. Somit ist für viele Arten von Derivaten ein Hebel zu ermitteln. Vereinfacht drückt solch eine Formel ein Bezugsverhältnis aus.

Wie nutzen die Trader den Hebeleffekt richtig?

Wie den Hebeleffekt nutzen
Ein kleiner Einsatz und ein großer Hebel sind das Optimum für den Trader. Der Mehrgewinn tritt dann ein, wenn der Umrechnungsfaktor möglichst ein Vielfaches an Gewinn für den Trader hervorruft. Zahlreiche Anbieter werben mit einem großen Hebeleffekt. Trader sollten ruhig vergleichen, welche Anbieter zu welchen Kosten mit welchem Hebel werben. Je weniger Eigenkapital in einen hohen Gewinn investiert werden muss, desto höher steigt eine Rendite. Hierbei sprechen Fachleute ebenso von einem Operating Leverage oder auch Gewinnhebel. Sollte anders herum der Hebel aber einmal wenig effizient sein, so macht sich dies deutlich bemerkbar. Ein schwacher Hebeleffekt sorgt für schmale Gewinne, die einen Einsatz für einen Trader bei bestehenden Fixkosten wenig attraktiv gestalten könnten. Ein Multiplikator ist erst dann klug zu nutzen, wenn die Werte sich erneut in einem hohen Bereich bewegen. Interessant ist für den Trader jeweils, wie viele Optionsscheine zu einem Basiswert zu kaufen sind. Allgemein sollen auf einem Finanzmarkt Finanzmarktspekulationen eingedämmt werden, um einen Handel nicht zu sehr zu beeinflussen. Im Rahmen der Euro-Krise spielen viele Arten von Spekulationen eine wichtige Rolle, sodass man versuchte mehr Klarheit in den Bereich des Handels allgemein zu bringen.