Was bei der Wahl des Brokers beachten?

Was bei der Wahl des Brokers beachten?

Der Forex Markt lockt viele Anfänger auf den Markt. Doch der Handel mit Währungen sollte nicht leichtfertig begonnen werden. Zunächst ist es wichtig Einblicke zu bekommen was die einzelnen Fachbegriffe bedeuten und vor allem einen passenden Broker zu wählen. Nachfolgend werden Kriterien für aufgeführt, die für die Brokerauswahl wichtig sind.

Was macht ein Broker überhaupt?

Um mit Devisen handeln zu können, ist ein Broker eine Grundvoraussetzung. Dieser stellt die Plattform für den Handel zur Verfügung. Zusätzlich bietet dieser Auswertungstools und Strategien an, die den Handel erleichtern. Für diese Bereitstellung und den Handel verlangt der Broker jedoch eine Gebühr. Diese macht einen großen Unterschied unter den Brokern aus.



Wie findet sich der passende Broker?

Viele Ranglisten zeigen den Top Broker überhaupt. Doch wichtig ist die eigenen Ansprüche und Möglichkeiten zu überprüfen und erst dann den Anbieter zu wählen, der zu den persönlichen Umständen am besten passt.

Verschiedene Punkte sind hierbei zu bedenken:

  • Was wird bei diesem Broker hauptsächlich gehandelt?
  • Welche Kosten fallen an?
  • Gibt es einen Bonus?
  • Welche Mindesteinlage ist gefordert?
  • Wie gut passt die Plattform?
  • Welche Charts werden verwendet?

Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es?

Der Finanzmarkt ist groß und daher haben sich manche Broker auf bestimmt Produkte spezialisiert. Zum Beispiel den Aktienhandel oder Devisen oder längerfristige Geschäfte. Oft werden auch mehrere Handlungsformen angeboten. Hierbei ist relevant, bei welchem Geschäft der Kunde einsteigen will.

Wie sieht es mit den Kosten aus?

den richtigen Brokers wählen
Dieser Punkt spielt eine wichtige Rolle bei der Wahl des richtigen Brokers.

Hierbei sind zu berücksichtigen:

  • Kosten für den Account
  • Kosten für den Trade
  • Zinskosten für Trades mit Hebel
  • Kosten für Inaktivität?

Welche Punkte mehr ins Gewicht fallen, hängt von den Gewohnheiten und der Nutzung ab. Wer täglich verschiedene Posten handelt, für den sind die Kosten pro Trade wichtig. Wer Trades über längere Zeit hält, der wird eher auf die Zinskosten schauen, da die Zinsen jede Nacht anfallen.

Wie wirkt sich der Bonus auf die Brokerwahl aus?

Mehrere Broker versprechen einen Bonus bei Eröffnung oder Einzahlung auf das Konto. Dieses Geld nimmt der Trader gerne mit, jedoch sollte sich niemand von diesem Geld blenden lassen und auf Dauer mehr Geld bezahlen, da die Gebühren auf Dauer höher sind.

Wie sieht die Mindesteinlage aus?

Die Mindesteinlage kann je nach Anbieter variieren. Sie liegt in der Regel zwischen 100 und 1000 Euro. Gerade für Anfänger bietet sich eine kleinere Mindesteinlage an, um zunächst erste Erfahrungen mit Geld auf diesem Markt zu sammeln und doch nicht zu viel Geld aufs Spiel zu setzen.

Welche Unterschiede gibt es auf der Plattform?

Broker verwenden unterschiedliche Plattformen und Programme, die den Handel ermöglichen. Das Aussehen spielt hier nur eine untergeordnete Rolle. Da es beim Forexhandel oft auf eine schnelle Reaktion ankommt, ist die Geschwindigkeit ausschlaggebend. Für einen Test bieten die meisten Broker eine Demoversion an.

Welche Bedeutung haben Charts?

Um die Entwicklung bestimmt Positionen einschätzen zu können, werden die Auswertungen in Charts erfasst. Zum Teil ist es möglich, direkt in der Chartplattform zu handeln und so auf kleinste Veränderungen zu reagieren. Andere Anleger haben ihre Charts losgelöst vom eigentlichen Broker und lassen diesen Gesichtspunkt daher ganz außer Acht. Auch in diesem Fall hilft ein Demokonto.

Welches ist der beste Broker?

Wie gesehen gibt es unterschiedliche Kriterien, die für den einen wichtiger und für den anderen weniger wichtiger sind. Deshalb gibt es nicht den ultimativen Broker für alle. Vor der Brokerwahl steht in jedem Fall die Nutzungsanalyse. Erst dann können die über einen Brokervergleich gefunden Angebote genauer geprüft und die Wahl nach den eigenen Bedürfnissen getroffen werden.