Know your Customer

Know your Customer

Dieser Begriff wird auch mit KYC abgekürzt, was zu deutsch soviel heißt, wie kenne deinen Kunden. Es handelt sich hierbei um ein Due-Diligence-Verfahren, eine Art Risikoprüfung im Sinne der Sorgfaltspflicht. Finanzinstitute stellen damit sicher, dass sie genauere Informationen über ihre Kunden einholen werden. Die Finanzinstitute können damit ihre Kunden nicht nur besser verstehen, sondern können sich gleichzeitig vergewissern, ob ihre Kunden in kriminelle Machenschaften, wie zum Beispiel Geldwäsche, verstrickt sind. Ohne das Verfahren kann ein Unternehmen unbeabsichtigt ebenfalls an illegalen Aktivitäten teilnehmen und wird damit den rechtlichen Konsequenzen ausgesetzt.

Die Funktionsweise des Know your Customer

Bei vielen Banken gibt es in der Zwischenzeit strenge Richtlinien für das KYC. Es werden dazu spezielle Formulare genutzt, in denen die Angaben der Kunden notiert und gesammelt werden.

Der Mindeststandard der KYC-Richtlinien umfasst

  • Kundenakzeptanzrichtlinie
  • Kundenidentifizierungsverfahren
  • Transaktionsüberwachung
  • Risikomanagement

Bei KYC handelt es sich um ein risikobasiertes Verfahren, bei dem Unternehmen versuchen neben der Identität ihrer Kunden  auch etwas darüber herauszufinden, ob der Kunde in kriminelle Machenschaften involviert ist. Es wird versucht mittels eines Transaktionsparameters ungewöhnliche Aktivitäten zu erkennen, um dann gegebenenfalls genauer in dieser Richtung ermitteln zu können.

Des Weiteren nutzen Investmentberater diese Informationen, um die Investitionen ihrer Kunden gezielter einzusetzen. Mit diesem Verfahren schützt sich nicht nur der Investmentberater, sondern auch dessen Kunden sind geschützt. Dabei ist in den Richtlinien ganz klar definiert, was akzeptabel ist und was nicht.