Das Versorgungsunternehmen

Das Versorgungsunternehmen

Bei einem Versorgungsunternehmen handelt es sich immer um ein Unternehmen, das den Service oder die Produkte zur grundlegenden Infrastruktur zur Verfügung stellt – zum Beispiel Gas, Wasser, Strom.

Ein Versorgungsunternehmen gehört je nach Land dem privaten oder dem öffentlichen Sektor. Zumeist unterliegen die Aktivitäten aber der Aufsicht und der ‚Regulierung einer speziellen Behörde oder eines Gremiums.

Der Betrieb der Versorgungsunternehmen

Solche Unternehmen müssen komplexe Infrastrukturen warten und auch instand halten, damit die Kunden beliefert werden können. Dies ist natürlich mit großen Kosten verbunden. Aus diesem Grund haben die meisten Versorgungsunternehmen auch sehr hohe Schulden.

Durch diese Verschuldung kommt es zu Zinssatz-Änderungen, die sich wiederum direkt auf die Unternehmens-Perfomance auswirken. Steigen die zinsen erhöhen sich die Summen zur Schuldenbedienung. Die Unternehmen haben weniger Kapital zur Verfügung. Wenn die Zinsen fallen, dann haben die Unternehmen mehr Kapital zur Verfügung.

Wird die Nachfrage nach Versorgungsaktien von der Wirtschaftssituation beeinflusst?

Die Versorgungsaktien gelten in aller Regel als defensive oder nicht zyklische Anlagen. So ist die Nachfrage nach Versorgungsaktien recht beständig und nicht davon abhängig, ob es gerade einen Auf- oder Abschwung gibt. Die Menschen verzichten in einer Abschwungphase eher auf ein neues Auto oder auf den urlaub, denn Strom und Wasser wird immer benötigt.

Daher sind die Versorgungsaktien auch für Investoren eine recht sichere Anlage.