Was Forex Einsteiger beachten sollten

Was Forex Einsteiger beachten sollten

Der Forexmarkt verspricht durch die Hebelwirkung einen hohen Gewinn mit verhältnismäßig wenig Einsatz. Doch dies beleuchtet nur die Vorteile, des Devisenhandels. Wo größere Gewinne möglich sind, ist der Verlust nicht weit. Deshalb sollte niemand unbedarft in den Handel einsteigen, sondern sich im Voraus verschiedene Informationen beschaffen.

Dazu zählt:

  • Wie findet sich der beste Broker?
  • Wie ist das Risiko einzuschätzen?
  • Welche Währungen sind für Anfänger sinnvoll?
  • Was passiert bei Verlusten?
  • Wie gelingt die erste Order?


Der beste Broker – wie gefunden?

Der gewählte Broker sollte sich nach den eigenen Gewohnheiten und Wünschen richten. Denn gerade die Gebühren unterscheiden sich, ob jemand ein Daytrader ist oder Long-Therm Geschäfte bevorzugt.

Neben den Gebühren spielt auch die Sicherheit eine wichtige Rolle. Gut ist es einen Broker mit Sitz in der EU zu wählen, um auch bei Regulierungen auf der sicheren Seite zu sein. Gerade bei Anfängern ist ein guter Support wichtig, nach Möglichkeit in der Muttersprache.

Ein weiterer Punkt bei der Brokerwahl ist die genutzte Software. Ein Anleger sollte damit gut klarkommen. Die Übersicht und Schnelligkeit spielen eine wichtige Rolle.

Über einen Vergleich können die Broker gefiltert werden, was hilfreich für die Wahl ist.

Welche Risiko besteht?

Forex Anfänger Risiko

  • Wirkung de Hebels
  • Veränderung der Währung
  • Technische Probleme

Der Hebel im Forexmarkt bewirkt, dass der Anleger nur einen geringen Teil der kompletten Summe bezahlen muss und der Rest vom Broker übernommen wird. Dieser Teil kann zum Beispiel 1 % darstellen. Als Beispiel setzt der Anleger 100 Euro ein, was 1% der gesamte Summe bedeutet. Er legt also 1000 Euro an, was den Gewinn erhöhen kann. Die 100 Euro vom Anleger werden als Margin oder Sicherheitsleistung bezeichnet. Macht der georderte Posten jedoch Minus können die 100 Euro verloren sein. Übersteigt das Minus die 1% Sicherheitsleistung, besteht unter Umständen eine Nachschusspflicht, was für den Anleger teuer werden kann. Eine Sicherheit bietet die Stop-Loss Funktion. Hier kann eine bestimmte Marke gesetzt werden, ab der der Posten automatisch verkauft wird. So wird das Risiko beschränkt.

Ein weiteres Risiko ist dann gegeben, wenn nur auf eine Währung gesetzt wird. Sinkt diese geht das Konto schnell ins Minus. Wird auf verschiedene Währungen/Währungspaare gesetzt, hält sich dieses Risiko in Grenzen. Wichtig ist die politisch und wirtschaftliche Entwicklung der jeweiligen Länder im Auge zu behalten, um schnell reagieren zu können.

Der Forexhandel wird in den meisten Fällen über das Internet getätigt. Versagt die Technik, hat der Anleger oft keine Chance einen Verkauf oder Kauf zu tätigen. Gut ist es hier für eine weitere technische Lösung zu Hause zu sorgen oder einen Broker zu wählen, der Order auch über das Telefon ausführt.

Welche Währungen sollten gewählt werden?

Für Anfänger wird häufig der Euro und der US-Dollar empfohlen. Auch der Japanische Yen, Schweizer Franken oder ähnliche Währungen gelten als stabil. Abgeraten wird hingegen von exotischen Währungen, die häufig starken Schwankungen ausgesetzt sind. Oder Währungen, bei denen die Lage im Land instabil ist.

Was passiert bei Verlusten?

Verluste müssen einkalkuliert werden. Im Frust sollten keine weiteren Käufe getätigt werden, um das verlorene Geld schnell wieder reinzuholen. Stattdessen hilft eine kurze Pause zur Ruhe zu kommen, einen klaren Kopf zu bekommen und den Verlust als Erfahrung anzunehmen.

Wie gelingt die erste Order?

Vor der ersten Order sollte genug Wissen über den Devisenmarkt angeeignet werden. Nach der Wahl des passenden Brokers kann durch ein Demokonto der Start gelingen. So können verschiedene Strategien getestet werden und der Umstieg auf ein Echtgeldkonto kann so gut gelingen. Sinnvoll ist es, sich Grenzen zu setzen und diese mit hoher Selbstdisziplin einzuhalten. Zur Not können weitere Erfahrungen durch das Demokonto mit Spielgeld gesammelt werden.