Forexhandel – nicht das schnelle Geld im Blick

Forexhandel – nicht das schnelle Geld im Blick

Neben dem Aktienhandel ist ein weiterer Bereich aufstreben, das Forextrading. Hierbei handelt es sich um das Handeln mit Währungen. Dieser Markt ist auf bestimmte Währungen beschränkt und um hier in den Handel einsteigen zu können, ist ein Forex-Broker Voraussetzung. Dieser bietet die Plattform, um in dieses Geschäft einsteigen zu können.

Wie den richtigen Anbieter finden?

Doch wie findet sich der richtige Broker? Die Auswahl hängt von verschiedenen Faktoren ab.

  • Kosten
    Grundsätzlich gibt es feststehende Kosten der Broker. Jedoch müssen diese im Gesamten betrachtet werden. Ähnlich wie einem anderen Vertrag zählt nicht nur die Abrechnung pro Kauf oder Verkauf, sondern auch Gesamtgebühren, die eine gewisse Anzahl Verkäufe bereits beinhalten, sind sinnvoll. Dies hängt stark vom eigenen Nutzungsverhalten ab. Wichtig ist, dass die Kosten offen gelegt sind und so der Kunde einen Überblick hat.
  • Bonus
    Wirbt ein Broker mit Bonuskonditionen, müssen diese klar dargelegt sein.
  • Regulierung
    Der Broker sollte in der EU reguliert sein
  • Geschäftsbedingungen
    Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sollten offen da und einsehbar sein.
  • Höhe der Mindesteinlage
    Gibt es eine Mindesteinlage und entspricht diese meinem Handelsverhalten?
  • Erfahrungsberichte
    Erfahrungsberichte anderer geben ebenfalls einen guten Anhaltspunkt, was die Auswahl betrifft. Ein Anhaltspunkt ist auch, die Zeit, wie lange es diesen Broker schon am Markt gibt.

Diese und viele weitere Kriterien helfen, einen guten Broker zu finden. In den meisten Fällen wird ein Demokonto angeboten. So besteht die Möglichkeit, ohne Kosten den Broker zu testen. Dieses kann zum Beispiel über einen Monat funktionieren und einen bestimmten fiktiven Betrag aufweisen. So gelingt der Einstieg in das Traden und das Ganze ohne Risiko.



Fachwörter kurz erklärt

Wer mit dem Forex Handel beginnen möchte, der stößt auf verschiedene Fachwörter, die es zu lernen gilt. Charakteristisch ist der Hebel. Er ermöglicht große Gewinne, aber auch Verluste. Der Trader muss einen kleinen Einsatz leisten, hat aber dennoch die Möglichkeit eine größere Summe Geld zu bewegen. Mit einem Euro können so sogar 400 Euro bewegt werden. Der höchste mögliche Hebel ist 1:2000.

Ausschlaggeben ist ebenso der Pip. „Percentage in point“ gibt an, wie der sich bereits verändert hat. Beim Forex Handel werden vier Dezimalstellen angegeben und die letzten Stellen geben den Pip an. Auch weitere Dezimalstellen sind durchaus üblich in diesem Bereich.

Der Spread gibt die Kosten an. Damit der eingegebene Trade ausgeführt werden kann, verlangt der Broker kosten. Diese werden für jede Position in Spread angegeben. Dieser Spread unterscheidet sich in etwa in zwei Pips vom regulären Kurs.
Der Chart ist de Anhaltspunkt, wie sich der Kurs in der letzten Zeit entwickelt hat, und wird in einer Grafik dargestellt.
Ein wichtiges Instrument ist die Stop-Loss Funktion. Hier wird eine Marke eingegeben, bei der ein automatisches Schließen erfolgt. So wird das Konto vor einem Bankrott geschützt. Gerne wird hier der Einstiegspreis genommen.

Bevor jemand ein Demokonto eröffnet, sollte eine eingehende Einführung erfolgen. Die Marktanalyse wie auch sämtliche Fachbegriffe sollten genau verstanden werden. Dies ist nur ein kleiner Einblick in die Welt des Tradens. Wer erfolgreich beim Forex Trading einsteigen möchte, der muss sich einen wesentlich tieferen Einblick verschaffen. Dies ist möglich über:

  • Fachbücher
  • Kurs
  • Onlinekurse

Erst dann hat jemand das passende Handwerkszeug, um hier einzusteigen. Wer dann die notwendige Disziplin an den Tag legt, wird vielleicht auch erste Erfolge einfahren und die Verluste in Grenzen halten.